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„Auch in einer Rezession bilden wir Zahnärzte im Saarland aus. Wir freuen uns über jede qualifizierte Bewerbung“, betonte Dr. Reinhard Haßdenteufel, Vorstand für Zahnmedizinische Fachangestellte. Er erwartet, dass die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten auch unter den kommenden Schulabgängern hohe Attraktivität genießt und wieder einer der am meisten nachgefragten Ausbildungsberufe sein wird. Schon seit Jahren wird die Zahnmedizinische Fachangestellte (früher: Zahnarzthelferin) von den weiblichen Schulabgängern als einer der beliebtesten Ausbildungsberufe genannt. Vereinzelt wählen inzwischen auch junge Männer den Beruf.
Dr. Haßdenteufel führt die Beliebtheit u. a. darauf zurück, dass Ausbildungsstellen wohnortnah und auf dem Land zu finden sind. „Zahnarztpraxen versorgen in der Fläche und bilden in der Fläche aus. Das wird auch so bleiben“, betonte der Neunkircher Zahnarzt. Weiteres Plus für den Beruf: Die Ausbildung eignet sich für Absolventinnen aller Schularten. „Wichtig sind nicht allein gute Noten, sondern auch Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit“, nennt Dr. Haßdenteufel als Voraussetzungen. Motivierten Absolventinnen mit einem guten Schulabschluss räumt er auch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz ein. Während der dreijährigen Ausbildung gibt es Unterstützung durch Praxisinhaber, erfahrene Praxisangestellte und Berufsschulen. Die Erfahrungen zeigen, dass es im Ausbildungsverhältnis fast nie Probleme gibt. „Das beweisen auch die guten Leistungen bei den Abschlussprüfungen“, sagt er.
Deutlich verbessert sieht er inzwischen die Weiterbildungsmöglichkeiten für die Praxisangestellten. Und auch die Arbeitsplatzsicherheit schätzt er vergleichsweise hoch ein. „Die zahnmedizinischen Therapien sind sehr personalintensiv und nicht automatisierbar. Ohne qualifizierte Zahnmedizinische Fachangestellte könnten Zahnärzte ihre präzise Behandlung nicht bewältigen“, stellt er klar. Derzeit gibt es kaum Arbeit suchende Zahnmedizinische Fachangestellte. Interessenten rät Dr. Haßdenteufel, sich in verschiedenen Praxen zu bewerben, da viele nur einen Auszubildenden einstellen können. Im Saarland gibt es rund 500 Zahnarztpraxen, in denen derzeit rund 300 junge Menschen ausgebildet werden.
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Colgate und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) erklären den Oktober 2008 zum „Monat der Mundgesundheit“. Die Aufklärungskampagne beschäftigt sich in diesem Jahr mit einer der häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates: der Parodontitis. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Wissen in der deutschen Bevölkerung über Ursachen, Behandlung und Vorbeugung unzureichend ist. Die Folgen einer unbehandelten Parodontitis beeinträchtigen aber nicht nur die Gesundheit des Zahnhalteapparates, sondern können die Gesundheit des gesamten Körpers negativ beeinflussen. Mit der richtigen Prophylaxe ist es jedoch möglich, das Risiko, an Parodontitis zu erkranken, deutlich zu senken. Ziel der diesjährigen Kampagne ist es daher, über Parodontitis aufzuklären und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der Vorsorge zu schaffen.
„Parodontitis: Die unbekannte Volkskrankheit? Das sollten Sie wissen“ heißt der Ratgeber, den Colgate in Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zum diesjährigen „Monat der Mundgesundheit“ veröffentlicht. Auf zwölf Seiten informiert die Broschüre über häufige Ursachen der Parodontitis und klärt über mögliche Gesundheitsfolgen auf. In einem praktischen Selbsttest kann der Leser überprüfen, wie hoch sein persönliches Risiko ist, an Parodontitis zu erkranken. Außerdem beschreibt der Ratgeber erste Anzeichen und Symptome, die auf eine mögliche Erkrankung des Zahnhalteapparates hindeuten. Der Leser erhält darüber hinaus Tipps, wie er sich mit gezielter Mundhygiene und professioneller Unterstützung durch den Zahnarzt erfolgreich langfristig vor Zahnfleischentzündung und Parodontitis schützen kann.
Der „Monat der Mundgesundheit“ ist eine alljährliche Initiative von Colgate in allen Ländern der EU und findet in Kooperation mit den jeweiligen Zahnärzteorganisationen statt. In Deutschland führen Colgate und die Bundeszahnärztekammer ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bereits in das achte Jahr. Primäres Ziel der Kooperation ist es, die Mundgesundheit in Deutschland dauerhaft zu verbessern. Im Mittelpunkt der Initiative steht dabei die konsequente Aufklärung über Maßnahmen der Vorbeugung der wichtigsten Erkrankungen in der Mundhöhle – Karies und Parodontitis. Im Rahmen der Aktion verlost Colgate auch dieses Mal wieder 1.000 Gutscheine für eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) im Wert von je 75 Euro.
Weitere Informationen rund um den „Monat der Mundgesundheit“ und den Selbsttest zum persönlichen Parodontalerkrankungsrisiko gibt es im Internet unter
www.monat-der-mundgesundheit.de www.bzaek.de www.zahnaerzte-saarland.de
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Der rechtzeitige Besuch beim Zahnarzt kann in den schönsten Wochen des Jahres viel Stress ersparen. Denn im Urlaub wollen wir alle uns schließlich erholen und nicht mit einer dicken Backe herumsitzen und einem fremden Zahnarzt womöglich in einer fremden Sprache unsere Schmerzen schildern… Wir haben Ihnen deshalb rechtzeitig zum Beginn der Urlaubssaison eine Liste zusammengestellt, die verrät, worauf Ihr Zahnarzt bei einem Check vor Ihrem Urlaub besonderen Wert legt, und wie Sie Ihre Zähne im Urlaub am besten schützen können:
Wir wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub!
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Das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung steigt stetig, die demografische Entwicklung ist auch eine Herausforderung hinsichtlich der Mundgesundheit: Diesen Zusammenhang stellt der 'Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit' mit seinem aktuellen Motto "Gesund beginnt im Mund - auch unsere Zähne leben länger" in diesem Jahr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Es sei ein Anliegen der Zahnärzte, sagte der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Dietmar Oesterreich, die Zahngesundheit der Kinder und Jugendlichen auf dem ereichten hohen Niveau, das im internationalen Vergleich auf einem Spitzenplatz liege, weiter zu führen und möglichst bis in das hohe Lebensalter zu erhalten. Hier ist bereits einiges erreicht worden: Schon jetzt haben immer mehr ältere Menschen immer mehr eigene Zähne, wie Prof. Dr. Christian Splieth (Universität Greifswald) berichtete. Die Anzahl verlorener Zähne bei Senioren sei allein in den vergangenen acht Jahren deutlich, nämlich von 17,6 auf 14,2 Zähne, zurückgegangen.
Ein anhaltendes Problem ist die soziale "Schieflage" der Mundgesundheitsprobleme: Menschen aus sozial schwierigen Umfeldbedingungen haben nach wie vor den größten Anteil an Zahn- und Mundgesundheitsschäden und sind besonders schwer mit Vorsorgekonzepten zu erreichen. Hier sind - sowohl nach Auffassung der Zahnärzte als auch der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) - entsprechende Rahmenbedingungen sowohl auf gesellschaftlicher wie auf politischer Ebene gefordert. Bildung und Arbeitsplätze sowie mehr Gesundheitserziehung seien dafür wesentliche Einflussfaktoren. Allerdings beschneide die aktuelle Gesundheitspolitik die Möglichkeiten, statt sie zu fördern: Laut Dietmar Knappe, Sprecher der Spitzenverbände der GKV, haben die Kassen die Zahngesundheit der Kinder und Jugendlichen im vergangenen Jahr mit über 450 Mio. Euro gefördert, eine Finanzierung ab 2009 sei durch politische Vorgaben aber in Frage gestellt. Dietmar Knappe forderte eine durch den Staat formulierte Verpflichtung zur Herstellung eines gesundheitsförderlichen Umfeldes. Das müsse ergänzt werden durch gesamtgesellschaftliche Konzepte, so Dr. Oesterreich: "Allein mit dem Mehr an staatlicher Regulierung sind die Probleme der demografischen Entwicklung nicht zu lösen!"
An sich könnten, das betonte Wissenschaftler Prof. Dr. Splieth, Zähne mehrere tausend Jahre alt werden, wie archäologische Funde zeigten, sie müssten daher theoretisch auch ein Menschenleben lang ihren Dienst tun können. Vor allem zivilisatorische Faktoren seien Gründe, dass Zähne und Mund wesentlich früher erkrankten. Viele Menschen wüssten zudem heute durchaus, was sie tun müssten, um Zähne und Mund gesund zu erhalten: "Aber nur, wenn sie sich auch daran halten, haben sie eine reelle Chance, mit ihren eigenen Zähnen älter zu werden." Eine tatsächlich präventionsorientierte Gesundheitspolitik mit entsprechenden Rahmenbedingungen auch für sozial Schwache sei für nachhaltige Mundgesundheit unumgänglich, so die Experten in Berlin.
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Januar 2007 |
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Die Karies ist in Deutschland dank intensiver Prophylaxe und guter zahnärztlicher Versorgung weiter auf dem Rückzug. 12-jährige haben heute im Schnitt nur 0,7 kariöse, gefüllte oder wegen Karies fehlende Zähne. 1997 lag der Wert noch bei 1,7. Deutschland hat sich damit eine internationale Spitzenposition bei der Mundgesundheit von Kindern erobert. Auch bei Erwachsenen und Senioren sind Zahnverluste deutlich rückläufig. Das ist die Essenz der Vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV), die das Institut der Deutschen Zahnärzte im Auftrag der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) durchgeführt hat. Die Studie wurde kürzlich in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Erfolgsstory der Kariesbekämpfung hat allerdings auch eine andere Seite: Zahnbetterkrankungen, also chronisch-entzündliche Erkrankungen von Zahnfleisch und Kieferknochen sind auf dem Vormarsch. Auch sie führen häufig zum Zahnverlust. Dazu der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Jürgen Fedderwitz: "Etwa 20 Prozent der Erwachsenen und 40 Prozent der Senioren leiden in Deutschland unter einer schweren Parodontitis. Das ist, so paradox das klingt, auch eine direkte Konsequenz unserer Erfolge in der Kariesbekämpfung. Da die Menschen heute ihre Zähne länger behalten, steigt ihr Parodontitisrisiko. Das führt schnell zu einer Unterversorgung, die wir angehen müssen. Das ist die Front, an der die zahnmedizinischen Schlachten der nächsten zwanzig Jahre geschlagen werden."
Doch die Zahnärzteorganisationen sehen auch auf anderen Gebieten Handlungsbedarf. Darauf wies der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dr. Jürgen Weitkamp hin: "Aus der demografischen Entwicklung ergeben sich weitere Herausforderungen im Zusammenhang mit der medizinischen Bedeutung der Zahnmedizin und der Wechselwirkung von Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich mit dem Gesamtorganismus. Wir brauchen angesichts der älter werdenden Gesellschaft eine weitere Betonung der Alterszahnheilkunde. Außerdem haben wir gerade in der Kariesbekämpfung noch eine Schieflage. Zehn Prozent der Kinder, zumeist aus sozial schwachen Familien, haben 60 Prozent aller Kariesfälle. Neben der gesundheitspolitischen stellt sich hier auch eine sozial- und bildungspolitische Aufgabe."
Wir sind auch in diesem Jahr für Sie da – die Routineuntersuchungen sind übrigens auf unser Betreiben hin für Sie weiterhin von der Kassengebühr befreit…
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September 2006 |
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Das Motto des Tages der Zahngesundheit 2006 "Gesund beginnt in Mund - Hip Hop für die Zähne" spielt nicht nur auf eine bei den Jugendlichen verbreitete Trendkultur an, sondern verbindet auch zwei wesentliche Elemente der Erhaltung von Mundgesundheit: "Hip", eine andere Bezeichnung für "in" bzw. "angesagt", sind bei vielen der Jugendlichen vor allem solche Dinge, die sie attraktiv erscheinen lassen - hier, so bedauerten die Experten bei der Pressekonferenz, stünden oft genug rein dekorative Maßnahmen wie Zähnebleichen im Vordergrund, während Mundhygiene vernachlässigt werde. "Hop" als Synonym für Bewegung solle deutlich machen, dass noch einiges getan werden muss - von den Jugendlichen selbst, aber auch von ihren Eltern, den Zahnärzten und zahngesundheitlichen Kooperationspartnern.
Aktuelle Daten zeigen, dass Jugendliche zu anderen Zahnerkrankungen neigen als Kinder. "Sie haben schon ein Erwachsenen-Gebiss", so Prof. Dr. Elmar Reich, "und zeigen Zahnschäden, wie wir sie eher von Erwachsenen kennen, nämlich Zahnzwischenraumkaries ('Interdentalkaries'), die in der Zeit zwischen dem 12. Lebensjahr und dem 15. Lebensjahr um das drei- bis sogar fünffache ansteigt." Den Jugendlichen sei nicht bewusst und offenbar auch nicht ausreichend bewusst gemacht worden, dass zu den aus der Kindheit bekannten Mundpflegeritualen auch neue hinzukommen: "Die Zahnbürste reicht für diese schwierig zu reinigenden Bereiche nicht aus - es ist notwendig, hier Zahnseide oder spezielle Zahnhölzchen einzusetzen."
Die Bereitschaft der Jugendlichen auch für gesundheitliche Themen sei aktuellen Jugendstudien zufolge durchaus vorhanden. Das untermauerten Schüler einer Dortmunder Realschule, die bei der zentralen Pressekonferenz der Bundeszahnärztekammer einen eigens einstudierten "Zahn-Rap" aufführten und darin u.a. formulierten:
"Karies, vieles mehr, Löcher im Gebiss - jetzt mal ehrlich: Hast Du selber nicht davor Schiss? Komm jetzt und mach Dein Ding! Pack Dir ’ne Zahnbürste und dann macht’s bling bling..."
Wir unterstützen Euch gerne: zweimal im Jahr bei Euren Vorsorgeterminen – ohne Kassengebühr – für cooles und gesundes Smiling ;-)
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September 2005 |
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Juli 2005 |
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Juni 2005 |
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April 2005 |
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Für Erwachsene sind zwei Kontrolluntersuchungen pro Jahr beim Zahnarzt
zuzahlungsfrei. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind immer von
der Kassengebühr befreit. Darauf wiesen die Bundeszahnärztekammer
(BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
kürzlich in Berlin hin. Neben einer eingehenden Untersuchung können
dabei auch weitere Maßnahmen zur Diagnose und Vorsorge wie Röntgen
oder Zahnsteinentfernung anfallen, ohne dass die Gebühr ausgelöst
wird. Nur wenn andere weitergehende Behandlungen anstehen, wird die Kassengebühr
fällig.
Ebenso bleiben private Zusatzleistungen (wie z.B. eine professionelle Zahnreinigung) zuzahlungsfrei in Bezug auf die Kassengebühr. Die zehn Euro werden ebenfalls nicht fällig, wenn eine Überweisung eines anderen Zahnarztes oder die Quittung einer Behandlung im Notdienst oder bei einer Urlaubsvertretung oder eine gültige Befreiungsbescheinigung für das laufende Jahr vorgelegt wird.
Auch die saarländischen Zahnärzte laden deshalb alle zu regelmäßigen Zahnarztbesuchen ein: "Die Zahl der Zahnarztbesuche ist im letzten Jahr gegenüber 2003 etwa um 10 Prozent zurückgegangen. Anscheinend hat die Praxisgebühr hier eine unerfreuliche, unnötige und letztlich auch gefährliche Hinderungswirkung entfaltet". Die regelmäßige Kontrolluntersuchung in der Zahnarztpraxis ist aber unerlässlich, um Karies und Zahnfleischerkrankungen, ebenso Krebserkrankungen im Mund frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Gesetzlich Krankenversicherte, die mindestens eine Untersuchung jährlich in ihrem Bonusheft dokumentieren können, erhalten außerdem einen um bis zu 30 Prozent höheren Zuschuss der Krankenkasse, wenn sie Zahnersatz brauchen.
Wer - berechtigterweise - heute mit jedem Cent rechnet, sollte sich die fälligen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt gerade deshalb lieber nicht sparen: spätere Reparaturen kommen in der Regel wesentlich teurer (und nicht selten auch schmerzhafter)...
Vorbeugen ist besser als Bohren - wir sind gerne für Sie da!
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Januar 2005 |
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Auch wenn sich zum Jahreswechsel 2005 im Bereich Zahnheilkunde und Zahnersatz einiges ändert: "Vorbeugung bleibt weiter wichtig und zahlt sich aus", sagt Sanitätsrat Dr. Manfred Grub, Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Saarland. Wer bisher schon sein Bonusheft genutzt und alljährlich zur Routineuntersuchung bei seinem Zahnarzt war, hat auch nach der Umstellung der Zahnersatz-Regelung ab 1. Januar 2005 die bisherigen Vorteile: "Bisher wurde Zahnersatz prozentual bezuschusst, und wer ein gut geführtes Bonus-Heft hatte, bekam einen höheren Zuschuss-Betrag. Das wird 2005 nicht anders, auch wenn es keine prozentualen, sondern endlich gerechte feste Zuschüsse zum Zahnersatz gibt." Damit honoriere der Gesetzgeber das vorbeugende Verhalten der Patienten.
"Bei regelmäßigen Kontrollterminen können wir Zahnärzte schon frühzeitig Veränderungen feststellen, zumal, wenn wir unsere Patienten schon lange kennen", sagt Sanitätsrat Dr. Wolfgang Weis, Vorsitzender der Zahnärztekammer Saarland, "für die meisten unserer Patienten sind wir ja auch schon lange der Haus- oder Familienzahnarzt. Aus eigener Erfahrung können wir bestätigen, was Untersuchungen immer wieder ergeben: Wir haben das Vertrauen unserer Patienten! Immer mehr Patienten begleiten wir inzwischen über lange Jahre auch mit vorbeugenden Maßnahmen, selbst wenn diese bei Erwachsenen nicht mit der Krankenkasse abgerechnet werden können. Es hat sich herumgesprochen, dass sich Prophylaxe auszahlt." So sei die professionelle Zahnreinigung (die in der Zahnarztpraxis kurz "PZR" heißt) inzwischen für viele Patienten eine Selbstverständlichkeit geworden.
"Wir freuen uns sehr", so Dr. Weis, "dass das Interesse der Bevölkerung inzwischen eindeutig in Richtung gesunde Zähne geht. Die Möglichkeiten der Zahnärzte, die Gesundheit von Zähnen, Zahnfleisch und Kiefer zu erhalten bzw. wieder aufzubauen, sind in den letzten Jahren ganz erheblich gestiegen: Niemand muss fürchten, da sei eh nichts mehr zu retten. Man kann heute mit der Mehrzahl seiner eigenen natürlichen Zähne alt werden. Zahnersatz wird immer mehr eine Frage des höheren Lebensalters, dank der zahnmedizinischen Wissenschaft, der engagierten Zahnarztpraxen und nicht zuletzt auch der selbstbewussten und eigenverantwortlichen Patienten!"
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AKTUELL
Juli 2004 |
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Zahnstein entsteht aus weichem Zahnbelag, in den sich Mineralien aus dem Speichel einlagern und ihn mit der Zeit verhärten. Wird er nicht regelmäßig - in risikogerechten Intervallen (und die sind individuell sehr unterschiedlich) - entfernt, steigt das Risiko für Zahnbetterkrankungen und damit auch für vorzeitigen Zahnverlust. Die Zahnsteinbildung lässt sich durch gute Pflege zwar verzögern, aber nicht ganz verhindern.
Über die eigene Zahnpflege deutlich weiter hinaus geht die professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis, bei der sämtliche Zahnbeläge schonend entfernt werden. Diese Angebote werden im Saarland auch zunehmend genutzt, die Zufriedenheit mit den nicht nur glänzenden, sondern auch rundum professionell polierten Zähnen möchten immer weniger Patienten missen. Dabei geht es nicht nur darum, die Kosten für notwendigen Zahnersatz so weit wie möglich nach hinten zu schieben, sondern vor allem um den möglichst langen Erhalt der eigenen Zähne. Nichts ist so natürlich wie der eigene Zahn - alles andere ist nur Ersatz! Aber leider sind die Chancen auf Zahnerhalt gerade dort am schlechtesten, wo es auch die Lebensumstände sind.
Wie sich unter diesen Einschränkungen eine präventionsorientierte
Zahnheilkunde entwickeln soll...
... fragen Sie bitte Ihre Krankenkasse oder Ihre Gesundheitspolitiker.
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
Januar 2004 |
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"Der Gesetzgeber in seiner unerforschlichen Weisheit hat beschlossen, dass von allen gesetzlich versicherten Patienten ab Januar 2004 ein Kassenpfand zu erheben sei. Und damit das nicht weiter auffallen solle, müsse das Pfand in der Praxis der Ärzte und Zahnärzte kassiert werden und sei – von höchster Stelle dekretiert – als „Praxisgebühr“ zu bezeichnen.“
So weit das Märchen.
Die Wahrheit ist: die Kassengebühr fällt nur für Kassenpatienten an, und auch nur, wenn sie Kassenleistungen über die Chipkarte in Anspruch nehmen! Die Praxis hat die Gebühr zu vereinnahmen – diese wird aber sofort von der Kasse wieder vom Arzthonorar abgezogen (deshalb auch "Pfand“).
Die Gebühr fällt nicht an für privat Versicherte oder wenn ein gesetzlich Versicherter ausschließlich Privatleistungen in Anspruch nimmt (z.B. Professionelle Zahnreinigung).
Außerdem haben wir
Zahnärzte uns dafür eingesetzt, dass auch für die Bonusuntersuchungen keine
Kassengebühr erhoben werden soll, ebenso nicht für Kinder und Jugendliche
bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.
Das ist uns immerhin auch gelungen.
Nur leider sind die Ausführungsbestimmungen wieder einmal so kompliziert geworden, dass man schon von einer Art „gesundheitspolitischem Dosenpfand“ sprechen könnte... Und deshalb sind wir auch davon gar nicht begeistert!
Wenn unsere Mitarbeiterinnen an der Anmeldung gelegentlich jetzt etwas gestresster wirken sollten als sonst, dann liegt das nicht an Ihnen, sondern an der aktuellen Gesundheitspolitik, die uns und unseren Mitarbeiterinnen wieder einmal mehr statt weniger Bürokratie beschert und uns damit Zeit stiehlt, die wir viel lieber Ihnen, unseren Patienten widmen wollen. Deshalb sind wir über diese Regelung genau so wenig erfreut wie Sie. Auf dieses Weihnachtsgeschenk des Gesetzgebers hätten wir nun wirklich gerne verzichtet!
P.S. Und bitte schimpfen Sie nicht mit unseren Mitarbeiterinnen.
Sie können nichts dafür, sie müssen es nur leider umsetzen...
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
Juli/August 2003 |
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Fertiger Eistee aus der Dose oder Flasche ist im Sommer sehr beliebt. Die
Saarländischen Zahnärzte warnen jetzt vor dem häufigen Genuss. Viele dieser
Produkte haben hohe Zucker- und Säureanteile, die die Zähne schädigen
können. Der vielfach enthaltene Schwarztee ist für Kinder wegen des
Koffeinanteils nicht geeignet. Zahnärzte berichten über verstärkt
auftretende Erosionen an Kinderzähnen, also Auflösungen des Zahnschmelzes,
die beispielsweise durch säurehaltige Getränke hervorgerufen werden können.
Ein Hauptproblem stellen in diesem Zusammenhang die Saugerflaschen bei
Kleinkindern dar. Die Befriedigung des Saugreflexes und der süße Geschmack
stellen die Kinder zwar ruhig. Der Nuckel liegt aber oft stundenlang direkt
an den Zähnen an. Dadurch umspült das gezuckerte Wasser ständig die Zähne.
Industriell gefertigter Eistee kann große Mengen an Zucker (im Konzentrat
über 75% Zucker, im Schnitt rund 95 Gramm pro Liter fertiges Getränk) oder
eine Kombination von Zucker und Süßstoffen enthalten. Kariesbakterien nehmen
den Zucker auf und geben als Verdauungsstoff aggressive Säuren in den Mund
ab. Der Speichel hat durch die Dauerattacken keine Chance, wieder ein
neutrales Milieu im Mund herzustellen. Viele Fertiggetränke enthalten auch
Zitronensäure (E 330). Hierdurch wird der Zahnschmelz oberflächlich
aufgelöst. So entstehen zusammen mit den sauren Ausscheidungen der
Kariesbakterien ganz schnell Löcher in den Zähnen.
Zuerst werden nach Beobachtungen der Zahnärzte die Vorderzähne in
Mitleidenschaft gezogen dann werden die hinteren Backenzähne braun und
weich: Manchmal bleiben nur schwarze Stummel im Mund. Es kann zu
Vereiterungen und Abszessen kommen. Zusätzlich können die viel zu früh
ausgefallenen Milchzähne ihre Platzhalterfunktion für die ab dem sechsten
Lebensjahr nach rückenden zweiten Zähne nicht erfüllen. Häufig treten die
zweiten Zähne auch schon geschädigt oder an einer falschen Stelle durch. Das
erfordert erst zahnärztliche und später kieferorthopädische Behandlungen.
Der Rat an die Eltern: Langes Stillen wirkt sich positiv auf gesunde Zähne
und einen kräftigen Kauapparat aus. Die Flasche sollten die Kinder nur bis
zu einem Alter von acht bis zehn Monaten erhalten. Dann sollten sie aus
einer Tasse trinken lernen. Hieraus trinkt das Kind nur solange, wie es
wirklich durstig ist. Alternativen zu industriell gefertigtem Eistee sind
für Kinder ungesüßte Früchtetees oder kohlensäurefreies Mineral- und
Trinkwasser.
Wir bemängeln, dass es derzeit keine gesetzlichen Beschränkungen für den
Einsatz von Zitronensäure in Getränken gibt. Auch müssen die Hersteller
nicht vor diesem Zusatzstoff besonders warnen. Wir empfehlen daher den
Eltern, beim Einkauf dieser Produkte auf die Zutatenliste zu achten.
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
Januar/Februar 2003 |
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Jenseits aller Diskussionen
um die nächste (die wievielte eigentlich?) Gesundheitsreform stellen die Deutschen
ihren Zahnärzten und der zahnmedizinischen Versorgung insgesamt ein gutes Zeugnis
aus.
Wie das Institut für Demoskopie in Allensbach ermittelte, weisen 60 Prozent
einer repräsentativen Gruppe von Befragten den Zahnärzten die größte Kompetenz
zu, zwischen notwendigen und nicht unbedingt notwendigen Behandlungen zu entscheiden.
Am wenigsten vertraut man auf Kassen und Politiker. 66 Prozent der Befragten
halten die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland für gut, weitere 15 Prozent
sogar für sehr gut.
Die Patienten zeigten sich überzeugt, dass es beim Gesundheitssystem in Deutschland in Zukunft zu gravierenden Einschränkungen kommen wird und dass die Leistungen der Kassen trotz steigender Beiträge massiv beschnitten werden. In diesem Zusammenhang besteht eine große Bereitschaft zu Selbstbeteiligungsmodellen und zu mehr Eigenverantwortung und Inanspruchnahme zahnmedizinischer Vorsorgeleistungen.
Den Vorschlag, selbst entscheiden zu können und dafür die Kosten, die über das
medizinisch Notwendige hinausgehen, selbst tragen zu müssen, empfindet die große
Mehrheit als durchaus attraktiv. 63 Prozent halten dies für einen guten Vorschlag,
nur 18 Prozent äußerten sich ablehnend.
Mit 45 Prozent meinte die Mehrheit der Befragten, es sei Ihnen lieber, einen
Teil der Kosten für Zahnbehandlungen selbst zu übernehmen, wenn dafür die Krankenkassenbeiträge
niedriger sind. 34 Prozent möchten weiterhin alles voll ersetzt bekommen und
nehmen dafür höhere Beiträge in Kauf, 21 Prozent waren unentschieden.
Vielleicht sollten Kassen und Gesundheitspolitiker ein wenig mehr auf die Patienten
und deren Wünsche und Erwartungen hören – schließlich müssen diese als Steuer-
und Beitragszahler auch für die Fehlversuche in der Gesundheitspolitik aufkommen...
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AKTUELL
November 2002 |
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Süßes naschen, ohne
befürchten zu müssen, dass die Zähne es übel nehmen – wer möchte das nicht?
Das ist möglich, sagen die saarländischen Zahnärzte, rechtzeitig vor der süßen
Weihnachtszeit! Man muss nur ein paar einfache Regeln befolgen:
Süßigkeiten nicht in kleinen Mengen über den Tag verteilen,
sondern den Hunger in einem Rutsch stillen („Naschzeit“).
Spätestens zehn Minuten nach Aufnahme zuckerhaltiger Nahrungsmittel
die Zähne gründlich mit fluoridhaltiger Zahnpasta reinigen.
Wir wollen Ihnen helfen, gesund zu bleiben – nicht nur zur Weihnachtszeit!
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AKTUELL
Mai 2002 |
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Zahn@erzte - - - Online - - - - - - - -
Was bringt Ihnen das?
Stellen Sie sich vor, Sie haben Zahnschmerzen. Kein Problem, sagen Sie: Mein Zahnarzt hilft mir schnell, in der Woche kann ich ihn notfalls auch außerhalb der Sprechstundenzeiten erreichen. Und am Wochenende steht sowieso in der Zeitung, wer Notdienst hat. Wo liegt die verflixte Zeitung noch gleich? ...
Jetzt haben Sie online die Information schneller zugänglich:
Wer hat am Wochenende oder am nächsten Feiertag Notdienst?
Sie finden über die Funktion "Zahnarztsuche" die Praxis inclusive einer Anfahrtskizze und sofern vorhanden einen Link zur Homepage des betreffenden Zahnarztes. Den gleichen Nutzen haben Sie natürlich im Falle einer Überweisung zu einem anderen Zahnarzt (z.B. Kieferorthopäde, Oralchirurg oder MKG-Chirurg).
Und natürlich sind auch Informationen allgemeiner Art eingestellt – testen Sie selbst!
Die Adressen sind:
oder einfach
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
August 2001 |
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Einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung ihres Konzeptes der Qualitätssicherung sieht die deutsche Zahnärzteschaft in einer neuen Ausbildungsverordnung, die am 1. August 2001 in Kraft tritt: Ab diesem Zeitpunkt wird aus dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf der Zahnarzthelferin die "Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)" der Zukunft. "Diese zeitgemäßere Ausbildungsverordnung dient nicht einer bloßen Änderung der stark von Klischees behafteten Berufsbezeichnung 'Zahnarzthelferin', sondern bedeutet eine inhaltliche Aufwertung im Hinblick auf eine moderne präventionsorientierte Zahnheilkunde", erläutert Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). "Die neustrukturierte Ausbildung verbessert gleichzeitig die Voraussetzungen für die Fortbildung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen."
Ein wichtiger Part in der Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten wird künftig beispielsweise die Anwendung moderner Informations- und Kommunikations-technologie sein, die auch die Einbindung in das Qualitätsmanagement mit einschließt.
Ziel der Ausbildung ist die Erhöhung der Fähigkeit zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren. Die neue Verordnung schreibt eine handlungs- und prozessorientierte Ausbildung ausdrücklich vor. "Der von der Bundeszahnärztekammer geforderte und geförderte Paradigmenwechsel hin zur Prävention in der Zahnheilkunde bedarf neben einem Mehr an Fachkenntnissen auch verstärkte Befähigungen in der Betreuung und der Kommunikation mit dem Patienten" so Oesterreich weiter. Eine bessere Ausbildung und größere Kompetenzen bedeuten allerdings auch, dass die Prüfungsanforderungen wachsen. Zumal diese Erstausbildung Basis für verschiedene gesetzlich geregelte Fortbildungslehrgänge ist, die einen weiteren beruflichen Aufstieg ermöglichen. Als Folgeschritt könnte sich beispielsweise die Fortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin bzw. Fachassistentin (ZMP/ZMF) und später bis hin zur Dental-Hygienikerin (DH) anschließen. Weitere Aufstiegsmöglichkeiten bieten die Qualifikation zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin (ZMV). Diese Fortbildungsmöglichkeiten sind bundeseinheitlich geregelt und werden durch die Landeszahnärztekammern organisiert. Weitere Auskünfte zur Ausbildung als "Zahnmedizinische Fachangestellte" und spätere Qualifizierungsmöglichkeiten sind bei der Bundeszahnärztekammer und den regionalen Zahnärztekammern erhältlich.
Interessieren Sie sich für die Ausbildung?
Sprechen Sie doch einfach Ihren eigenen Zahnarzt darauf an!
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
April/Mai 2001 |
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Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt tragen nur zu einem minimalen Teil zur Strahlenexposition der Patienten bei. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) verweist in diesem Zusammenhang auf einen Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz, nach dem Röntgenaufnahmen der Zähne und der Gliedmaßen nur einen geringen Anteil der kollektiven
Belastung mit Radioaktivität ausmachen. In dem Bericht für das Jahr 1999 wird der absolute Anteil der Röntgenuntersuchungen beim Zahnarzt auf 18,4 Prozent der gesamten medizinischen Anwendungen beziffert. Durch diese Aufnahmen werde die Bevölkerung jedoch nur mit 0,1 Prozent der kollektiven effektiven Strahlen-Dosis konfrontiert. Die mittlere Belastung durch medizinische Maßnahmen beträgt pro Jahr und Person insgesamt etwa 2 Millisievert (mSv), die natürliche Umgebungsbelastung liegt dagegen bei 2,4 mSv pro Person und Jahr.
Die BZÄK weist in diesem Zusammenhang auf die zwingende Notwendigkeit von Röntgenaufnahmen im Rahmen einer sorgfältigen und gründlichen Diagnostik hin. Im Sinne einer präventionsorientierten Zahnheilkunde ist eine ausführliche Diagnostik zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen der Zahnhartsubstanz als auch von Zahnbetterkrankungen unter Einbeziehung einer Röntgendiagnostik ein zwingendes Erfordernis. Daraus erkläre sich die relativ hohe Zahl der Anwendungen. Mit konsequenten Maßnahmen zum Strahlenschutz in Verbindung mit dem Einsatz moderner Technik sei es aber gelungen, die Strahlenbelastung äußerst gering zu halten.
Deshalb können Sie als Patienten sicher sein:
Wir halten Ihre Strahlenbelastung so gering wie möglich – versprochen!
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
Januar/Februar 2001 |
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"Der Datenschutz ist ein Grundrecht und deshalb ein Verfassungsprinzip. Er wurzelt – so das Bundesverfassungsgericht im Volkszählungsurteil vom Dezember 1983 – im ersten Satz des Grundgesetzes, der auch der wichtigste ist: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Es heißt nicht "Die Menschenwürde ist unantastbar"! Im Unterschied zwischen der Würde des Menschen und der Menschenwürde ist eigentlich alles gesagt. Man muss nur ein wenig tiefer darüber nachdenken. (...)
Das Grundgesetz setzt auf die Würde des Einzelnen. Diese Würde ist kein schwärmerischer Wolkenkuckucksbegriff, auch keine kraftlose humanistische Verständnisduselei, sondern beschreibt die Eigenständigkeit, den Initiativgeist, die Intelligenz und die Innovationskraft des Einzelnen. Dieses Prinzip, das auf die Natur des Menschen setzt, steht gegen alles und über allem, was von Kontrollstrategen leichthin als "intelligente Systeme" bezeichnet wird. Das Grundgesetz geht – ein wenig überspitzt gesagt – davon aus, dass jeder Einzelne intelligenter ist als jedes System. Und Sie, meine Damen und Herren, wissen, dass das stimmt.
Die Idee, das Leistungs-, Abrechnungs-, und Qualitätsverhalten aller Kassenärzte in Deutschland bezogen auf sechzig Millionen Kassenpatienten einer zentralistischen Kontrolle zu unterwerfen, ist vom Denkansatz her verfehlt. (...) Die Folge wird ein endloser Papierkrieg werden, der die Bürokratie aufbläht, die Ärzteschaft unter Kuratel bis in jeden einzelnen Fall stellt und die Patienten mit einer einfallslosen Durchschnittsmedizin abspeist. (...)
Ich kenne keine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die ein Interesse an Sparsamkeit, an Abbau des Personals, an Rückbau von Vorschriften hat. Man mag das mit Machtwillen oder mit dem Parkinson’schen Gesetz, mit Hypertrophie oder mit Bürokratie bezeichnen – jedenfalls nicht mit Interesse. Es bleibt nichts übrig als das: Der einzige, der ein natürliches und ehrliches Interesse am Sparen hat, ist der Patient, dann, wenn es ganz konkret um sein eigenes Geld geht.
Der Arzt will möglichst viel Geld verdienen. (Jeder, der meint, das sei etwas Böses, soll das – kurzsichtig wie er ist – weiter meinen.) Mittelfristig kann der Arzt dieses sein Interesse nur erfolgreich verfolgen, wenn er auf dem Patientenmarkt einen guten Namen hat: sein Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen. Da liegt sein natürliches, kluges Interesse. Und wegen der freien Arztwahl, die dem Patienten – und nicht der Kasse – zusteht, hat der Arzt kein Interesse, mit der Kasse gut zu stehen. Der Arzt will nicht Diener eines Systems sein, sondern Diener seines Patienten. So einfach ist das."
Dr. Thomas Giesen, Datenschutzbeauftragter des Freistaates Sachsen,
im November 2000 in Dresden
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
September/Oktober 2000 |
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In der Zeitschrift "Kinder" wurde im Frühjahr ein kleiner Elterntest veröffentlicht:
Unter der Schlagzeile "WIE GUT KENNEN SIE KINDER" wurde gefragt: "Was finden Kinder ganz doll schlimm? Und was weniger? Und wie sieht Ihr Kind das? Fragen Sie es doch mal!" So appellierte die Zeitschrift an ihre Leser.
Sie werden es schon ahnen – und wir merken es täglich in unseren Praxen:
Kinder haben heute gar nicht mehr so viel Angst vor dem Zahnarzt!
Und hier die aktuelle Hitliste in Auszügen (Punkte von 14 = am schlimmsten - absteigend):
| 14,0 | Vater oder Mutter verlieren | |
| 13,6 | Sitzenbleiben | |
| 13,4 | Wenn die Eltern Streit haben | |
| 13,1 | Alle denken, daß ich lüge | |
| 10,6 | Alle lachen über mich | |
| 8,2 | Schlimme Träume | |
| 6,6 | Letzter, wenn eine Mannschaft zusammengestellt wird | |
| 6,3 | Beim Spielen verlieren | |
| 5,5 | Zahnarzt | |
| 2,5 | Ein Geschwisterkind bekommen |
Liebe Kinder, wir Zahnärzte sagen Euch ganz doll DANKESCHÖN für Eure Beurteilung. Wir freuen uns, daß Ihr heute fast gar keine Angst mehr vor uns habt!
Und wenn doch – ein kleines bißchen Angst ist erlaubt und normal. Dann reden wir einfach darüber, was Euch Angst macht und wie wir Euch dabei helfen können, mit der Angst umzugehen. Wir helfen Euch nämlich gerne...
... und darauf könnt Ihr Euch ganz fest verlassen!
EUERE SAARLÄNDISCHEN ZAHNÄRZTE
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ZAHNMEDIZIN AKTUELL
Mai/Juni 2000 |
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Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat es kürzlich untersucht: wie oft werden Ärzte aufgesucht und wie zufrieden sind die Patienten? Hier das Ergebnis:
Die Zahnärzte werden von allen Facharztgruppen am häufigsten aufgesucht, noch vor dem Praktischen Arzt, und zwar von Frauen und Männern gleichermaßen. Und auch die Zufriedenheit mit uns Zahnärzten ist hoch: Männer setzen uns an die erste Stelle, bei Frauen rangieren wir auf Platz zwei (hinter dem Frauenarzt). Der Ruf der Zahnärzte ist also bei weitem besser als ihn die Medien propagieren. Dieses Ergebnis hat uns sehr gefreut!
Nun ist das Robert-Koch-Institut nicht irgendein Institut: es ist ein Nachfolgeinstitut des ehemaligen Bundesgesundheitsamts. Die Studie (der neue Bundes-Gesundheitssurvey 1998) wurde im Auftrag der Bundesregierung erstellt. Insgesamt 7000 Personen wurden befragt. Die Ergebnisse sind also nicht nur absolut "unverdächtig", sondern sogar quasi "regierungsamtlich".
Aber haben Sie darüber schon einmal etwas gehört oder in der Zeitung gelesen? – Nein? Wir auch nicht. Vielleicht passen die Ergebnisse Medien oder Politikern nicht so ganz "ins Bild"... Vielleicht entsprechen sie auch nicht einigen gängigen Vorurteilen. Aber das können wir aushalten.
Für uns ist Ihr Urteil wichtig! Und wir möchten Ihnen danken, daß Ihr Urteil unabhängig von Medien, Kampagnen und Vorurteilen so gut ausgefallen ist.
Eins ist sicher: wir arbeiten für Sie – und darauf können Sie auch in Zukunft vertrauen.
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